Am Mittwoch begrüßte der SPD- Bundestagsabgeordnete Gerd Bollmann in seinem Büro den Opelbetriebsrat und Mitglied des GM Europa- Betriebsrates Klaus Hemmerling. Klaus Hemmerling und Gerd Bollmann waren sich einig, dass Opel für Bochum, aber auch für die gesamte Region ein sehr wichtiger Arbeitgeber ist. Auch in Herne leben viele „Opelaner“. Hemmerling betonte daher noch einmal die Kernforderungen des Betriebsrates: keine Werkschließung, keine Kündigungen und keine Eingriffe in die tariflichen Bestandteile.
Opel muss eine klare Zukunftsperspektive bekommen. Am Standort Bochum müssen so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten bleiben. Um den Standort langfristig zu sichern, muss neben dem neuen Zafira 3 ein zweites Modell, der Astra, in Bochum bleiben. Das Bochumer F13plus – Getriebe muss weitergebaut werden. Die sehr nahe Zukunft des Standortes Bochum sieht er darüber hinaus in der Technologie des Elektroautos, wie sie der Opel Ampera schon heute besitzt. Auf der IAA in Frankfurt wird er im September zu sehen sein. Klaus Hemmerling und Gerd Bollmann waren sich einig, dass es für Gewerkschafter und Sozialdemokraten selbstverständlich ist, dass in einer Region, die schon viele Krisen, wie einst der Bergbau, die Stahlindustrie, Nokia und vieles mehr zu überwinden hatte, die Bürger solidarisch zusammenstehen für die heimische Region.
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