Lebensrisiken solidarisch begegnen
Montag, den 17. Oktober 2011
Parteitagsbeschluss der SPD Herne.
Auf ihrem Unterbezirksparteitag hat die Herner SPD einstimmig einem Antrag der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen zugestimmt. Die Herner Sozialdemokraten sprechen sich dafür aus, die Solidarität zwischen Starken und Schwachen gerade bei der Absicherung gegen Armut und Hilfsbedürftigkeit im Alter weiter auszubauen. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, oder sich um seine Angehörigen gekümmert hat, darf im Alter nicht auf
Zuverdienst angewiesen sein, auch Geringverdiener müssen im Alter würdevoll leben.
Die Herner Sozialdemokraten sind der Überzeugung: Pflege und Betreuung darf nicht Ursache von Altersarmut sein. Weiterhin fordert die SPD Herne, dass Spitzenverdiener und hohe Vermögen zur
solidarischen Absicherung herangezogen werden. Die Rücklagen der Sozialsysteme dürfen nicht den Risiken der Finanzmärkte überlassen werden.
Darüberhinaus ist der SPD Herne die faire Bezahlung der Pflegekräfte ein wichtiges Anliegen.
Antrag der ASG: Den Lebensrisiken solidarisch begegnen.



